Accessibility Tools

start

Tisa von der Schulenburg-Stiftung / Deutschland
Submission Deadline: 22-Feb-2026
Category: Art price


Link to the original call


Der Tisa-Preis erinnert an Leben und Werk von Tisa von der Schulenburg (1903–2001). Geboren in Tressow, lebte und arbeitete sie ab 1950 als Schwester Paula im Ursulinenkloster in Dorsten. In ihrem künstlerischen Werk setzte sie sich intensiv mit Menschen in existenziellen Grenzsituationen auseinander: mit der Härte industrieller und bergmännischer Arbeit, mit politischer Gewalt, Ausgrenzung und Verfolgung – von Äthiopien über Chile, Vietnam, Südafrika und den Kosovo bis zu den Judenpogromen und dem Holocaust.
Der Tisa-Preis trägt ihren Geist weiter: ein tiefes Verständnis für menschliche Not und Arbeitswelten, verbunden mit starkem Gottvertrauen, Herkunftsbewusstsein, Offenheit, Solidarität sowie Zuversicht in die humane Gestaltungskraft des Menschen. Der Preis wird für Malerei, Bildhauerei, Grafik und Zeichnung vergeben, ist mit 10.000 € dotiert und umfasst eine Einzelausstellung (Sept.–Dez. 2026) in der Tisa von der Schulenburg-Stiftung auf dem ehemaligen Zechengelände Fürst Leopold. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Ausstellung „Tisa von der Schulenburg: Der empathische Blick“ im Deutschen Bergbau-Museum Bochum statt.

(If you are missing an English description here, please check under the link of the original call, see above.)
 

Application fee: no fee indicated

Age restriction: bis 40 Jahre

Regional restriction: international call