Donnerstag, 21. Mai, 17.30-19 Uhr (CET), Veranstaltung in Berlin und via Zoom | Internationales Theaterinstitut (ITI) Zentrum Deutschland, Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) und IGBK
Hier geht es zur Anmeldung für die kostenlose Teilnahme vor Ort oder per Zoom (Anmeldung bis zum 20. Mai)
Adresse: Mediathek des Internationalen Theaterinstituts (ITI) Zentrum Deutschland im Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
© UNESCO/Coverfoto: Diana Ejaita
"Kulturelle Vielfalt in Bewegung: Vorzugsbehandlung & Mobilität"– Auswertung des UNESCO Weltberichts "Re|Shaping Policies for Creativity" (2026)
Welche Hürden verhindern heute noch faire Mobilität zwischen Deutschland/Europa und dem Globalen Süden? Welche Visa-/Aufenthaltsbarrieren sind in Deutschland besonders häufig – was wären schnelle Hebel? Welche Prioritäten und Handlungsempfehlungen lassen sich für die Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen für die kommenden Jahre ableiten?
Am 21. Mai 2026 laden anlässlich des UNESCO-Welttags der kulturellen Vielfalt das Internationale Theaterinstitut (ITI) Zentrum Deutschland, die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) und die Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) in die Mediathek des ITI ein. Im Fokus stehen die Vorstellung der deutschen Kurzfassung des UNESCO-Weltberichts "Re|Shaping Policies for Creativity" (2026) sowie die Themen "Vorzugsbehandlung" und "internationale Mobilität", zentrale Ziele der UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005.
Die Veranstaltung ist Teil des Aktionstages "Zusammenhalt in Vielfalt".
In Impulsen, einer Performance und einer Podiumsdiskussion, werten Expert*innen und Interessierte aus Kultur, Politik und Wissenschaft gemeinsam aus, was wir aus globalen Daten und Beispielen lernen können und welcher Handlungsbedarf in Deutschland besteht. Ziel ist es, gemeinsame Prioritäten für die Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zu definieren und Netzwerke zu stärken.
Mit Begrüßungen, Inputs und Beiträgen von Sebastian Hoffmann (touring artists / ITI), Friederike Kamm (Deutsche UNESCO-Kommission), Marie Le Sourd (On the Move), María Linares (IGBK), Temitayo Oni (Spreepark Art Space), Helga Trüpel (Deutsche UNESCO-Kommission) und Juliane Zellner (ITI Zentrum Deutschland).
Sowie mit einer künstlerischen Performance von Nezaket Ekici (internationale Performancekünstlerin, IGBK und Deutscher Künstlerbund).
Programm:
- Performance von Nezaket Ekici, internationale Performancekünstlerin, IGBK Delegierte und Mitglied im Deutschen Künstlerbund (instagram: Nezaket Ekici)
- Begrüßungen & Einführung zum UNESCO-Weltbericht "Re|Shaping Policies for Creativity": Juliane Zellner, Geschäftsführerin, Internationales Theaterinstitut (ITI) Zentrum Deutschland; María Linares, Co-Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) und Helga Trüpel, Vorstandsmitglied, Deutsche UNESCO-Kommission (DUK)
- Austausch & Diskussion: "Vorzugsbehandlung & Mobilität – von der Norm zur Praxis": Marie Le Sourd, On the Move, Co-Autorin des Kapitels "The shifting borders of cultural mobility"; Temitayo Oni, Residenzprogramme, Spreepark Art Space; Moderation: Sebastian Hoffmann, Touring Artists (ITI)
- Abschluss & Ausblick: Friederike Kamm, Nationale Kontaktstelle für die 2005er UNESCO-Konvention, Leitung Fachbereich Kultur und Kommunikation, Deutsche UNESCO-Kommission
Zur Perfomance von Nezaket Ekici:
"Fragments of Essence" ist ein Ausschnitt von Nezaket Ekici's Performance "Essence" (seit 2016) mit neuen Elementen. In "Fragments of Essence" steht Ekici auf einer erhöhten Plattform, wie eine Skulptur. An ihrem Kostüm sind eine Axt, Fleischmesser, ein Spachtel und weitere Gegenstände angebracht: Sie sind scharf, spitz und potenziell gefährlich. Die heutige Zeit, die von Kriegen und Bedrohungen geprägt ist, erschwert Mobilität. Länder kapseln sich immer mehr ab. Wir befinden uns inmitten einer globalen Krise. Der Freiheitsgedanke wird überlagert und eingeschränkt von zunehmender Aggression, Gewalt und vielen Auflagen. Während der Performance nimmt Ekici Bezug zu dem 1. Artikel des Grundgesetzes: "Die Würde des Menschen ist unantastbar", den sie versprachlicht. Die Würde des Menschen umfasst das Recht, sein Leben frei und selbstbestimmt zu gestalten. Dazu gehört auch die Freiheit der Bewegung und die Möglichkeit, sich künstlerisch und kulturell frei auszudrücken.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und auf Englisch statt. Wir freuen uns über ein pünktliches Erscheinen, damit wir gemeinsam starten können.
Eine Veranstaltung des Internationalen Theaterinstituts (ITI) Zentrum Deutschland, der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) und der Deutschen UNESCO-Kommission anlässlich des Welttags Kulturelle Vielfalt 2026.


