Am  09. Juni 2023 in Berlin


Am Freitag, den 09. Juni 2023 fand in Berlin die IGBK-Delegiertenversammlung statt.

Wir konnten viele neue Delegierte aus unseren Mitgliedsverbänden Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künste (BBK) - Deutscher Künstlerbund - GEDOK willkommen heißen und es wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Der neue IGBK-Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.

Marcel Noack übernimmt die Position als Sprecher der IGBK und folgt damit Christine Düwel, die die letzten drei Jahre die Sprecherin der IGBK war.

An dieser Stelle möchten wir einen Dank aussprechen an Christine Düwel für die sehr gute (Zusammen-)Arbeit in den letzten Jahren.

Unser großer Dank gilt auch den bisherigen IGBK-Vorstandsmitgliedern Werner Schaub, Ingrid Scheller und Doris Granz, die auf dieser Versammlung nicht erneut kandidierten.


Themen auf der Delegiertenversammlung waren u.a. das IGBK-Jahresprojekt visual artists | diverse conditions, das geplante Mapping an Residenzen in Deutschland in der Bildenden Kunst und unsere Kooperationsprojekte touring artists und Brexit Infopoint.


Podiumsdiskussion am Vorabend der Versammlung

Am Vorabend der Delegiertenversammlung veranstaltete die IGBK in Kooperation mit dem Deutschen Künstlerbund die Podiumsdiskussion Rahmenbedingungen künstlerischer Arbeit in Bezug auf Diversitätsdimensionen.

Wir diskutierten mit:

  • Anike Joyce Sadiq, Bildende Künstlerin, Berlin und
  • Valentina Karga, Bildende Künstlerin und Professorin an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg
  • Moderation: Mutlu Ergün-Hamaz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin und ehem. Diversitätsbeauftragter an der Universität der Künste Berlin
  • Begrüßung und Einführung: María Linares, Bildende Künstlerin, Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK), Deutscher Künstlerbund

Das Podiumsgespräch fand im Rahmen des IGBK-Jahresprojekts visual artists - diverse conditions statt. Mit diesem Projekt wirft die IGBK vor dem Hintergrund ihres Engagements in der IAA Europe einen Blick auf die Rahmenbedingungen künstlerischer Arbeit im europäischen Raum unter dem Gesichtspunkt der Diversität. Welche Auswirkungen haben neben länderspezifischen kultur-, kunst- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen Merkmale wie u.a. Alter, Geschlecht, Herkunft/Sprache und die geografische Verortung (bzw. der Wohnort) für die Arbeit von bildenden Künstler*innen? Inwieweit ist die Existenz oder Abwesenheit von Diversitätsstrukturen in Institutionen, also auch in Künstler*innenverbänden, spürbar?