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12. November 2026, 17-18.30 Uhr via Zoom | Alliance for Socially Engaged Arts und IGBK


Herzliche Einladung zur Info-Session: Socially Engaged Arts across Europe.

Text Socially Engaged Arts Across Europe

Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung.

(Der Anmeldelink wird im September 2026 an dieser Stelle veröffentlicht.)


Im Rahmen der IGBK-Info-Session im November 2026 beschäftigen wir uns gemeinsam mit der Alliance for Socially Engaged Arts und mit Alliance Fellow Jasmina Ibrahimović mit gesellschaftlich orientierter Kunst in Europa.

Die Alliance for Socially Engaged Arts ist ein Zusammenschluss einiger der führenden philanthropischen Stiftungen Europas. Diese bündeln hier ihre Ressourcen, um das Potenzial sozial engagierter Kunst als Motor für einen positiven gesellschaftlichen Wandel in Europa zu stärken. Die Alliance vernetzt Organisationen und Kunstschaffende europaweit, macht ihre Arbeit sichtbarer und setzt sich für mehr Anerkennung, bessere Fördermöglichkeiten und eine stärkere politische Unterstützung ein. Durch Kooperation iund gemeinsame Zielsetzungen möchte sie die Sichtbarkeit, Wirkung und langfristige Nachhaltigkeit sozial engagierter Kunst fördern. Darüber hinaus organisiert sie ein Fellowship-Programm, das über öffentliche Ausschreibungen Künstler*innen, Kulturschaffende und Organisationen in diesem Bereich miteinander verbindet und unterstützt.

Socially engaged arts bring artists and communities together to collaborate and address social, political, and cultural issues through art. Rooted in co-creation and participation, these creative practices foster dialogue, change perspectives, and spark positive social change, paving the way towards a more equitable and connected future.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, mehr über das Feld der gesellschaftlich orientierten Kunst in Europa, die Arbeit der Alliance und ihr paneuropäisches Netzwerk zu erfahren.

Im Beitrag von Jasmina Ibrahimović lernen wir unterschiedliche Modelle künstlerischer Praxis und Erfahrungen aus diesem Arbeitsfeld kennen. Zudem erhalten wir Einblicke in die Vorteile transnationaler Vernetzung und schaffen Raum für Austausch mit den Teilnehmenden.


Die Veranstaltung wird von Doris Weinberger (Vorstandsmitglied der IGBK und Co-Projektleitung von Opening Space | Promoting Encounters) eröffnet. Anschließend sprechen Daniela Nofal, Senior Programme Manager der Alliance, Alliance Fellow Jasmina Ibrahimović sowie Hannah Brennhäußer, Programme Lead im Bereich Arts & Culture der Allianz Foundation (eine der Partnerstiftungen der Alliance). Im Anschluss ist Zeit für Fragen und Diskussion. Moderation: IGBK-Geschäftsstelle.


Über Jasmina Ibrahimović

Jasmina Ibrahimović ist eine bosnisch-niederländische Dramaturgin und Theaterregisseurin. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Frage, wie Kunst Menschen in einen bedeutungsvollen Austausch miteinander bringen kann. Mit den Mitteln der Community Arts schafft sie Räume, in denen Geschichten erzählt werden können, die oft ungehört bleiben. Sie ermöglicht Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe und eröffnet neue Formen von Zugehörigkeit, Dialog und gemeinsamer Vorstellungskraft.

Ihre Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass Community Arts nicht lediglich eine Methode der Beteiligung sind, sondern eine eigenständige künstlerische Praxis darstellen. Diese kann zu einer inklusiveren und demokratischeren Gesellschaft beitragen, indem sie Voraussetzungen dafür schafft, dass Menschen wieder in Beziehung zu sich selbst, zu anderen und zu ihrer Umwelt treten.

Als Alliance Fellow beschäftigt sich Jasmina Ibrahimović damit, wie die besonderen künstlerischen Qualitäten von Community Arts besser verstanden, beschrieben und vermittelt werden können. Die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Kulturakteurinnen aus ganz Europa hat sie in ihrer Überzeugung bestärkt, dass internationaler Austausch in Zeiten zunehmender Polarisierung und Unsicherheit weit mehr bedeutet als den Austausch von Methoden: Er eröffnet die Möglichkeit, gemeinsam neue Formen des Zusammenlebens zu entwerfen.


Zum Projekt Opening Space | Promoting Encounters

Die Informationsveranstaltung findet im Rahmen des IGBK-Projekts Opening Space | Promoting Encounters statt.

In den Jahren 2025/2026 richtet die IGBK ihren Fokus auf lokale künstlerische Initiativen, die inter- und multidisziplinär arbeiten und dabei lokale Gemeinschaften, unterschiedliche Wissensbereiche sowie den öffentlichen Raum einbeziehen. Solche Initiativen schaffen Möglichkeiten der Begegnung und fördern den Dialog zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Gleichzeitig stehen sie häufig unter Beobachtung und sehen sich kritischen Auseinandersetzungen ausgesetzt.

In Interviews und Austauschformaten gehen wir unter anderem folgenden Fragen nach: Welche Handlungsspielräume bieten interdisziplinäre, multidisziplinäre und sozial engagierte künstlerische Praktiken? Welche Ansätze und Modelle lassen sich identifizieren? Wie entwickeln Künstler*innen und Beteiligte durch Zusammenarbeit Strategien zur Stärkung einer resilienten Zivilgesellschaft?


Die Inputs und Diskussionen finden auf Englisch statt. Fragen können auf Deutsch oder Englisch gestellt werden.

Die Informationsveranstaltung richtet sich an Künstler*innen aller Sparten, Kulturakteur*innen sowie Vertreter*innen aus Kulturpolitik und Kulturverwaltung, die an der Schnittstelle von Kunst sowie gesellschaftlichen und interdisziplinären Fragestellungen arbeiten oder arbeiten möchten.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!


IGBK-Info Sessions 2026

Auch im Jahr 2026 bietet die IGBK digitale Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen grenzüberschreitender künstlerischer Arbeit in Deutschland, den Nachbarländern sowie zu transnationalen Ausschreibungen an. In ein- bis zweistündigen Informations- und Vernetzungstreffen werden unterschiedliche Themenschwerpunkte vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Die IGBK lädt Partnerorganisationen – beispielsweise andere nationale Komitees der IAA Europe oder europäische Partnerinstitutionen – ein, ihre Arbeit und Angebote vorzustellen, Einblicke in ihre jeweiligen lokalen Kontexte zu geben und mit Künstlerinnen sowie Kulturakteurinnen in einen offenen Austausch zu treten.

Die Online-Veranstaltungen sollen aktuelle Projekte und Fördermöglichkeiten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen, den Wissenstransfer für Künstler*innen fördern und die Zusammenarbeit zwischen europäischen Partnerorganisationen stärken.